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Förde-Masters: Rekordfestival im Campusbad

Geschrieben von Flensburger Tageblatt.

Bericht aus Flensburger Tageblatt vom 28.02.2019

Rekord-Quartett: Die 4x50 Meter-Freistilstaffel des Flensburger Schwimmklubs mit Felicitas Hornschuh, Annika Hoffmann, Jane Meißner und Nele Wrobel (von links).

Foto: lip

FLENSBURG
Die Rekordlisten müssen nach dem 38. Internationalen Förde-Masters-Schwimmfest neu geschrieben werden: 56 Veranstaltungs-Bestmarken wurden im Campusbad aufgestellt, wobei sich die mit zehn Clubs besonders stark vertretenen Dänen, aber auch die Starter vom Leyland Barracuda Swimming Club aus Großbritannien hervortaten.

Für den sportlichen Höhepunkt aber sorgte eine Schwimmerin aus Schleswig-Holstein: Barbara Kehbein vom VfL Oldesloe gelangen in der Altersklasse 50 drei neue deutsche Rekorde: Ihre Zeit von 1:07,62 Minuten über 100 m Schmetterling war zugleich die punktbeste Leistung der Veranstaltung und brachte ihr eine gesonderte Ehrung ein. Die 200 m Schmetterling schwamm sie in 2:30,27, die 100 m Freistil in 1:00,94. Punktbester Mann war Ullrich Krug (AK 60) vom PSV Union Neumünster, der die 50 m Freistil in 27,62 Sekunden sprintete.

Auch die Gastgeber vom Flensburger Schwimmklub (FSK) ließen aufhorchen. So schlug das Damen-Quartett Jane Meißner, Nele Wrobel, Annika Hoffmann und Felicitas Hornschuh über 4 x 50 Meter Freistil (AK 100) in Landesrekordzeit von 1:59,14 Minuten hinter Aarhus an. Für den einzigen Flensburger Staffelsieg sorgten die Männer um Alex Pedrosa, Kay Hempel, Stefan Körmer und Michael Schulze über 4 x 50m Freistil (AK 160) ebenfalls in Landesrekordzeit von 1:49,03.

Die FSK-Schwimmerinnen Annika Hoffmann und Jane Meißner (beide AK 20) lieferten sich ein spannendes Rennen um den Power-Pokal und starteten in allen 15 Einzelwettbewerben. Jane Meißner gewann mit 10 627 Punkten vor Annika Hoffmann (9905), die sich mit zwei Veranstaltungsrekorden über 200 m Schmetterling in 2:35,96 und 400 m Lagen in 5:18,13, wo sie auch die altersübergeifende Wertung gewann, tröstete. Das Power-Duo hatte mit jeweils sechs Siegen und weiterem Edelmetall auch Anteil an der Ausbeute von 36 Gold-, 37 Silber- 18 Bronzemedaillen. Jeweils viermal ganz oben auf dem Siegertreppchen standen Kay Hempel (AK 35) und Finn Seesemann (AK 20). Dreifach-Gold holten Hans-Jürgen Diel (AK 65) und Stefan Körmer (AK 35), während Andreas Grages (AK 55), Felicitas Hornschuh (AK 40) und Dr. Dr. Carsten Hoffmann (AK 60) Doppelsiege feierten konnten.

Voll des Lobes waren die Gäste: „Es ist schön in Flensburg. Die Menschen sind freundlich und hilfsbereit, die Altstadt wunderschön und das Campusbad ist viel besser als unsere Schwimmhalle zu Hause“, erklärte die Präsidentin des Leyland Barracuda Swimming Club, Elaine Fitchie.
lip