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Große Chance zum Neuanfang

Geschrieben von Flensburger Tageblatt.

Das Flensburger Tageblatt berichtete am 13 Februar 2013:

Die Stadt Flensburg will ihre Stadtwerke zum Campusbad-Betreiber machen.

Gestern Nachmittag, 15 Uhr: Keine 30 Badegäste verlieren sich zwischen 50-Meter-Becken im Sportbad, Rutsche, Lehrschwimmbecken und Strömungskanal im Freizeitbereich des Campusbads. Pulsierender Betrieb sieht anders aus.

Für die Stadt Flensburg und ihre Stadtwerke bietet sich dennoch eine einmalige und einzigartige Chance. Wenn all die komplizierten gesellschafts-, steuer- und wettbewerbsrechtlichen Fragen hoffentlich in den kommenden Wochen gelöst werden können, ist für das Campusbad auf dem Sandberg ein echter Neustart möglich.

Der ist auch dringend notwendig. Das Hallenbad unter Leitung von Wolfgang Tober war von Anfang an ein Bad, dessen Führung von Gängelei und Misstrauen geprägt war. Der gescheiterte Badbetreiber Wolfgang Tober ist Badegästen, Vereinsschwimmern und Saunafreunden zu selten wie ein zuvorkommender Dienstleister gegenübergetreten.

Beispiel Nichtschwimmer: Dieses Hallenbad war von Anfang an so geplant, dass Familien mit Nichtschwimmerkindern gar nicht das günstige Sportbad nutzen konnten - weil das Lehrschwimmbecken dem teuren Freizeitbad zugeordnet war - und ist. Das grenzt an Heimtücke. Für diesen Konstruktionsfehler wird der künftige Betreiber eine Lösung finden müssen.

Beispiel Preispolitik: Mit dem richtungsweisenden Kommentar "Die Zeit der Geschenke ist vorbei" strich Badbetreiber Wolfgang Tober nach weniger als einem Jahr die attraktivsten Vergünstigungen im defizitären Freizeitbad für Familien und am Abend. Werben um die Badegäste dieser Stadt funktioniert anders.

Es folgte die völlig sinnlose Drohung, in der Auseinandersetzung mit der Stadt Vereinsschwimmer und Schulklassen auszusperren. Dann führte er die Videoüberwachung ohne jeglichen Hinweis ein. Und schließlich kippte er auch noch den vertraglich zugesicherten Jugendtarif von 2,60 Euro im Sportbad.

Wenn Kritiker also heute fragen: Was können die Stadtwerke denn besser als ein privater Betreiber? Dann lautet die erste Antwort: Sie können hoffentlich all dies besser als dieser Betreiber. Sie werden bessere Stimmung und ein angenehmes Klima verbreiten und haben die Chance, durch eine andere Preispolitik, in Teilen günstigere Tarife oder weitere Öffnungszeiten viele Gruppen zurückzugewinnen, die sich dem Campusbad ab- oder nie zugewendet haben.

Und: Der beabsichtigte Name "Förde Bäder GmbH" lässt Phantasie für eine gemeinsame Betreiberlösung mit Glücksburg. Sie würde erstmals einen abgestimmten Auftritt beider Bäder möglich machen und könnte sogar Kosten sparen helfen.

 

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