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Die guten Seiten des Campusbades

Geschrieben von Flensburger Tageblatt.

Das Flensburger Tageblatt berichtete am 02. Februar 2013:

Felix Kinsky lernt schwimmen von Übungsleiter Philipp Fitsch. Mutter Rebecca Kinsky ist begeistert: "Kurs und Trainer sind super!" Foto: Michael Staudt

Lobende Worte von Sportlern und Vereinen, Kritik am Spaßbereich, den Eintrittspreisen und der Wassertemperatur. Wir haben uns zum Thema Campusbad in Flensburg umgehört. Flensburg. Wer das Campusbad will, muss schwimmen gehen. Das sagte sinngemäß Insolvenzverwalter Frank Schorisch. Der aktuelle Stand beim Schwimmbad mit finanziellen Schwierigkeiten: Der Insolvenzverwalter darf keine neuen Schulden machen. Und jeder, der die Schwimmbadkasse klingeln lässt, unterstützt einen langfristigen Erhalt der Einrichtung.

Eine Einrichtung, die zahllosen Menschen aus Flensburg und Umgebung viel bedeutet: Denn wer das Bad mit der einzigen 50-Meter-Bahn der Region regelmäßig besucht, begegnet jeden Tag ganz jungen und ganz alten Schwimmern, solchen die noch Schwimmer werden wollen, Synchron-Schwimmern, Rettungsschwimmern, Turmspringern, Tauchern, Aqua-Joggern, und den wahrscheinlich exotischsten Wassersportlern der Stadt: den Unterwassser-Rugby-Spielern vom UC Baltic. Sie kämpfen knapp über dem Hallenboden um Tore. Und auf den Bahnen für öffentliches Schwimmen findet man meist eine Möglichkeit, sich in seinem persönlichen Tempo auszutoben.

"Freistil hast Du noch nicht gemacht"

Immer wieder schreibt das Bad kleine Erfolgsgeschichten - wie die von Kathrin Wree. Sie hat im Campusbad richtig kraulen gelernt. In einem Stilschwimm-Kurs mit den Schwimmlehrern des Bades. Sie findet: "Das war richtig gute Vorbereitung für das Langstrecken-Training." Die 27-Jährige ist nach den zehn Übungsstunden in das Triathlon-Training der Trivelos eingestiegen. Im Juni möchte sie ihren ersten Triathlon schaffen. Auch Rebecca Kinsky ist von den Kursen begeistert - allerdings lernt sie nicht selbst schwimmen, sondern ihr fünfjähriger Sohn Felix. "Hier ist es richtig cool! Die Trainer sind klasse, die erklären alles super und Felix wird hier auch weiter bleiben - wenn das Bad bleibt." Auf der Bahn nebenan: Training mit Flossen, Taucherbrille und Schnorchel. Jan Mutschai macht sich fit für die nächste Torejagd unter Wasser. Er spielt Unterwasser-Rugby und ist Mitglied im Vorstand des UC Baltic. Er schätzt das Campusbad sehr. Mit den ganzen Möglichkeiten für die Sportvereine sei das Bad ein wichtiges Angebot der Stadt. "Wir machen hier viel Jugendarbeit, zum Beispiel in unserer Jugendgruppe im Gerätetauchen."

Ehrgeizige Jugendarbeit findet auch beim Flensburger Schwimmklub statt. "Freistil hast Du noch nicht gemacht", ruft Christian Krämer einem Steppke zu, der das Lagentraining am Beckenrand unterbricht. Jeden Tag geht es bei ihnen darum, fit zu werden für Landes- oder auch Deutsche Meisterschaften. Während Krämer, genauso wie Mutschai, Qualität und Temperatur des Wassers lobt, kommen erstmals auch kritische Töne: "Das Drehkreuz ist eine Katastrophe!" An Montagen, wenn das Bad nur für Vereine öffnet, müssten sich teilweise 200 Kinder durch das Drehkreuz drücken, das nur einen zur Zeit durchlässt - "da kann man sich ja vorstellen, dass das nicht gut funktioniert."

Die Sportler fühlen sich also wohl im Bad, außerhalb gibt es aber auch deutliche Kritik. Das Ergebnis einer Facebook-Tageblatt-Umfrage: Der Eintritt ist zu teuer, das Wasser zu kalt und der vor allem für Familien interessante Freizeibad-Bereich schneidet schlecht ab. Hierfür kostet die günstigste Karte sieben Euro, die Gegenleistung überzeugt viele nicht: "Zu klein", "ungemütlich wie ein Krankenhaus", die Wasserrutsche "ein Witz". Und da man Essen und Getränke nicht mitbringen dürfe, werde ein Besuch auch schnell teurer als in der Glücksburger Fördeland-Therme.

Die ganze Diskussion auf facebook.com/flensburger.tageblatt.

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